MKBT - Magyar Karszt- és Barlangkutató Társulat

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Die Ungarische Gesellschaft für Karst- und Höhlenforschung (MKBT) stellt sich vor

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Vergangenheit und Gegenwart:

Die organisierte Höhlenforschung in Ungarn ist etwa 90 Jahre alt, denn 1910 bildete sich die Höhlenforscherkommission der Ungarnländer Gesellschaft für Geologie. Ihr bis Heute gültiges Ziel ist: die Erschließung der Höhlen in Ungarn und ihre vielseitige Dokumentation. Die Gesellschaft wurde von jeher von gelehrter und hervorragenden Forschern der Naturwissenschaften geführt, wie zum Beispiel: Ottokar Kadic oder Jenő Cholnoky. 1926 wurde die Ungarische Gesellschaft für Höhlenforschung gegründet. Zahlreiche Höhlen wurden in dieser Zeit in Buda entdeckt. Unter der Führung von Hubert Kessler wurde zum Beispiel die wunderbare Welt der Ferenc-Berge-Höhle und der Szemlő-Berge-Höhle erschlossen. Die Ungarische Gesellschaft für Karst-und Höhlenforschung (MKBT) wurde in ihrer heutigen Form 1958 mit erweitertem Aufgabenbereich neugegründet.

Mit ihren Veröffentlichungen und hervorragenden wissenschaftlichen Mitarbeitern hielt die Gesellschaft die treuen Anhänger der Höhlenforschung zusammen. Die Gesellschaft ist seit 1970 Mitgelied des Bündnisses der Technischen und Naturwissenschaftlichen Vereine (MTESZ), seit 1988 als gemeinnützige Gesellschaft ausgezeichnet. Sie findet damit Anerkennung in ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit und gesellschaftlicher Bedeutung. Die Gesellschaft zählt nahezu 1000 Mitglieder.  

Tätigkeiten und Aufgaben:

Es ist nahezu einzigartig auf der Welt, Dass die Höhlen in unserem Land seit ihrer Entdeckung unter Naturschutz stehen. Derzeit beträgt die Zahl der bekannten (aufgeschlossenen) Höhlen beinahe 3000 und ihre Länge erreicht 150 km. Etwa 60-70 % dieser beträchtlichen Länge erschlossen die Mitglieder der Gesellschaft selbstständig. 

Im Interesse des Höhlenschutzes sind unsere Aufgaben fie folgt:

  •  die Erschließung, Erforschung und Dokumentation der heimatlichen Karstgebiete und Höhlen,
  • Organisation und Koordination der Tätigkeit der ungarischen Höhlenforscher,
  • die Lehre der Karst- und Höhlenforschung aufrecht zu erhalten,
  • Fachliteratur und Kartenwerk zu veröffentlichen,
  • den Schutz der Höhlen im Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden organisieren,
  • aktiver Naturschutz der Karstgebieten in Ungarn,
  • Aufbau einer Fachbibliothek mit den gesammelten Ereignissen der heimatlichen und ausländischen Karst- und Höhlenforschung.

Referenzen und Veröffentlichungen:

Die Forschungsergebnisse werden in den von der Gesellschaft ausgegebenen Zeitschriften „Karszt és Barlang” (Karst und Höhle) beziehungsweise „Karszt és Barlangkutatás” (Karst und Höhlenforschung) sowie als Kartenwerk und Konferenzzusammenfassung veröffentlicht.

Die Gesellschaft organisierte in den vergangenen Jahrzehnten mehrere bedeutende internationale Konferenzen. So zum Beispiel das erste „Internationaler Symposium für Höhlentherapie” in Budapest 1972, dessen Gastgeber auch deshalb Ungarn gewesen sein könnte, weil die Ergebnisse der ungarischen Höhlentherapie seit vielen Jahren zu den Besten der Welt gehören. Es folgten weitere erfolgreiche Konferenzen mit abwechslungsreicher Thematik. In Anknüpfung dieser, organisierte 1989 die Gesellschaft den „10. Internationalen WeltKongress für Höhlenkunde”, der international ein positives Echo auslöste.

Im weiteren erwähnenswert sind die internationale Begegnung „Touristenhöhlen 1996”, der „Höhlen unter der Städte Konferenz 1998”, dem Budapest, die Stadt der Höhlen und der Thermalbäder Heim gab, sowie der im Jahre 2000, sein Thema beachtet als erstes in der Welt organisierte „Höhlenbeleuchtungskonferenz”. 

Unsere Tätigkeit ausüben wir im Zusammenwirken mit dem Naturschutzamt des Ministeriums für Umweltschutz und mit den Nationalparken und Naturschutzverwaltungen, die unter der Anleitung dieses Amtes stehen, weil unsere Ziele gemeinsam sind: Die wirksame Hilfe der Ausführung der verkündeten Gesetze auf gesellschaftlichem Ebene, ja doch die Gesellschaft schart die Personen und Höhlenforscher, die mit ihrer Tätigkeit und Fachkenntnissen im Schutz dieser besonderen Naturerscheinungen am besten mitwirken können.